Einsam
gemeinsam
in den Straßen hier verweilen
Menschen
Gelächter
Das Glück, dass sie teilen
Das Glück, dass mir
Leider heut‘ nicht zuteil
Tanz und Musik
mein Segen derweil
Ich,
alleine da draußen
mit allen
im Haufen
Wir laufen, wir rennen
Doch kommen nicht an.
Wie auch, denn ich bin
allein, merk ich dann
Allein in der Menge
im Gefühl, im Gedränge
Niemand, der sucht
und sich nach mir umdreht
Ich, der da steht
Und sich selbst nicht versteht
Zu spät, um zu kapieren,
was hier geschieht
Der Moment,
am Schwimmen vor den Augen
während er vorbei zieht
Mein Herz,
dass dem Ganzen
am liebsten entflieht
Ich,
der standhält
Den Moment in sich festhält
Und wieder mal lernt
Wie schmerzlich es sein kann,
Wenn man sich vom Gewohnten entfernt
Gewohntes entfernt
Und doch daran wächst,
Weil man wieder mal lernt,
Was man daran so schätzt
Und nun stehe ich da,
verletzt und doch ja,
Auch irgendwie glücklich,
Über mich und die Erkenntnis
Dass allein sein,
dann schmerzt,
wenn man sich fühlt
ganz einsam
Doch muss man fürs einsam sein
eben gar nicht mal: allein sein
nein, denn Momente zerfließen,
wenn wir unsere Ängste nicht teilen
lasst sie uns daher genießen
und mit unseren engsten teilen
und sogleich auch
mehr Freude
in uns selber
vereinen
Denn der Engste,
kann manchmal
wieso eigentlich nicht?
Einfach auch man selber sein
Dann wird man
ganz vielleicht
wirklich nicht mehr
einsam sein.